Sicherung einer Haube mit Perlenbesatz
Projekt: Perlenhaube der Sammlung Trietsch
Auftraggeber: Jüdisches Museum Berlin
Zeitraum: 2022
Das Jüdische Museum Berlin zeigte vom 11. Juli bis 23. November 2025 die Sonderausstellung „Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne“, die erste kollektive Ausstellung, die das Schaffen jüdischer Designerinnen im deutschsprachigen Raum würdigt. Für die Ausstellung wurden Objekte aus der Sammlung Trietsch restauratorisch aufbereitet. Emma Trietsch (1876–1933) war eine jüdische Kunstgewerblerin, die in Berlin handgefertigte Textilien wie Spitzenklöppelungen und Perlenarbeiten verkaufte, um ihre Familie zu unterstützen. Daneben verfasste sie handwerkliche Anleitungen sowie theoretische Schriften zu Geschlechterrollen und Ehe. Die Sammlung umfasst eine Vielzahl ihrer Perlenarbeiten, die sich durch ausgeprägte Fragilität auszeichnen.
Für die Ausstellung wurden ausgesuchte Stücke konservatorisch gesichert, darunter eine Perlenhaube in stark fragiler Verfassung. Sie ist heute stabilisiert und zeigt wieder ein geschlossenes Erscheinungsbild.
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